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Termine

Seminar: Queer Death – Vorsorge fürs Ende

„Queer Death“ zielt darauf ab Informationen rund um Tod und Sterben zu vermitteln – in einem geschützten Rahmen für queere Menschen. Gerade für TIN* und Personen in queeren Lebensmodellen kann es noch mal wichtiger sein, sich mit dem eigenen Lebensende auseinander zu setzen und gut vorzusorgen. Wir beschäftigen uns mit Vorsorgeplanung rund ums Lebensende, dem Bestattungsprozess und vermitteln Basiswissen zu Trauer. Denn – vom Sprechen über den Tod, stirbt man nicht!

Veranstaltung zum TDoR

Genauere Infos folgen

Beyond Death – urbane Trauerräume zwischen Natur und Erinnerung

Die meisten Menschen trauern um etwas, denn Tod, Sterben und Abschied sind alltägliche Erscheinungen. Um Menschen oder Tiere. Um Gesundheit, Lebenspläne, die erhoffte Zukunft. Um den Verlust von Sicherheit oder von Orten, mit denen wir auf verschiedene Weisen verbunden sind. Um sich verändernde Lebensräume, den Verlust von Natur und von Tier -und Pflanzenarten, um Jahreszeiten. Im Trauerraum können wir alleine und gemeinsam trauern. Jede Form der Trauer ist willkommen.

Workshop: Queer geregelt – Vorsorgetreffen: selbstbestimmt bis zum Tod

„Queer geregelt“ zielt darauf ab Informationen rund um Tod und Sterben zu vermitteln – in einem geschützten Rahmen für queere Menschen. Wir beschäftigen uns mit Vorsorgeplanung rund um’s Lebensende, u. a. mit den Themen Schweigepflichtsentbindung, Patient:innenverfügung, Vorsorgevollmacht & Betreuungsverfügung und Bestattungsvorsorge. Gerade für TIN* und Personen in queeren Lebensmodellen kann es noch mal wichtiger sein, sich mit dem eigenen Lebensende auseinander zu setzen, gut vorzusorgen und damit möglichst selbstbestimmt zu bleiben.

„Queer Death“ – vier Workshops für TIN* und queere Freund:innen

Trauer-ABC

Zu verstehen, wie Trauer „funktioniert“, hilft dabei mit ihr umzugehen –  sei es bei eigenen Trauersituationen oder um eine trauernde Person gut unterstützen zu können. Wir sprechen über Trauerreaktionen, einfache und komplexe Trauer, Überforderung, Sprachlosigkeit und Selbstfürsorge.

Vorsorgeplanung fürs Lebensende | End of life Planning

Wir besprechen mit euch, welche Fragen, Vollmachten und Verfügungen am Lebensende wichtig sind. Der Fokus liegt darauf, welche Aspekte speziell für Personen mit queeren Identitäten und Lebensmodellen relevant sind, um Entscheidungen für den letzten Lebensabschnitt selbstbestimmt treffen zu können.

Bestattung und Trauerfeier

In der Zeit rund um die Bestattung erfahren queere Personen häufiger Diskriminierung und strukturelle Gewalt. Dennoch gibt es Spielräume, die TIN-Personen aktiv nutzen können, um selbstbestimmt über ihr Leben und Abschied nehmen entscheiden zu können. Wir besprechen diese Spielräume und Gestaltungsmöglichkeiten in der Zeit zwischen Tod und Bestattung.

Rituale selbstbestimmt gestalten

Bewusst gestaltete Abschieds- und Trauerrituale können Abschiedsprozesse positiv unterstützen. Wir sprechen dabei auch über Abschiede in erschwerten Trauersituationen, zum Beispiel bei Suizid oder dem Verlust eines Sternenkindes.

Trauerraum „Queer Lives, Queer Loss, Queer Grief“

Im Trauerraum können wir allein oder gemeinsam trauern – um Menschen, Tiere, Abschiede oder das Weltgeschehen. Ihr könnt etwas für den kollektiven Gabenort gestalten oder Musik hören. Eine Spende für Materialkosten ist willkommen.

Workshop: Mein innerer Ort für dich

In diesem Workshop kannst du mit kreativen Mitteln einen inneren Ort gestalten, an dem sich dein verstorbener Mensch oder dein Tier geborgen fühlen kann. Beim kreativen Gestalten bist du für dich, danach gibt es die Möglichkeit sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Künstlerisches Material ist vorhanden.

Workshop: WE ARE FAMILY!

Mit Input, Beispielen, Reflexion und Austausch nähern wir uns queeren Lebensmodellen und deren Bedeutung für Begleitungsprozesse im Kontext von Leben und Tod an. Was versteht man unter Wahlfamilien und queeren Lebensmodellen? Und was unter normativen Beziehungskonzepten? Von welchen Herausforderungen und Diskriminierungserfahrungen sind queere Menschen rund um das Ende des Lebens häufig betroffen?

Wir sprechen dabei über queerspezifische Lebensrealitäten und Erfahrungen sowie strukturelle und rechtliche Unterschiede, die rund um das Lebensende relevant sein können. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Praxisfeldern möchten wir dazu anregen gemeinsam zu reflektieren, wie wir als Begleiter*innen Abschieds- und Trauerprozesse aufmerksam und queersensibel begleiten können. Wir regen dazu an die eigene Positionierung als Begleiter:in aktiv zu reflektieren. Wir experimentieren mit Worten und versuchen passende Sprache zu finden. Unsicherheiten, Fragen und Neugier sind explizit eingeladen.

Trauerraum

Im Trauerraum können wir unserer Toten erinnern und gedenken. Eingeladen sind alle Menschen mit und ohne Religion oder spirituellem Glauben. Bringt Erinnerungen an eure Toten und, wenn ihr möchtet, Gaben für sie mit. Mit Raum für Ruhe, Austausch und Begegnung entsteht ein Ort für kollektives und individuelles Trauern. Es wird Suppe geben und alle sind willkommen eine Speise mitzubringen, die sie gerne teilen möchten.