„What I know about living is the pain is never just ours. Every time I hurt I know the wound is an echo, so I keep listening for the moment the grief becomes a window, when I can see what I couldn’t see before through the glass of my most battered dream I watched a dandelion lose its mind in the wind and when it did, it scattered a thousand seeds.“
Andrea Gibson
Queers und der Tod
Queere Menschen sterben und trauern wie alle anderen auch. Gleichzeitig gibt es spezifische Herausforderungen und rechtliche Ungleichbehandlungen, denen queere Menschen rund ums Lebensende begegnen können. Da wir darüber Bescheid wissen und beide selbst queer positioniert sind, liegt es uns am Herzen, Menschen aus der queeren Community zu begleiten.
Wir beraten und begleiten Einzelpersonen, Freund:innenkreise und Wahlfamilien
- rund um das Thema Vorsorgeplanung
- queerspezifische Bedarfe am Lebensende
- beim Gestalten von persönlichen Ritualen
- der Gestaltung einer Trauerfeier – Selbstbestimmte Bestattung
- dabei Abschied zu nehmen
- queerspezifische Informationsvermittlung zu Vorsorge, Sterben, Trauer und Bestattung

Selbst über die eigene Lebensrealität entscheiden zu können, ist für alle Menschen wichtig. Krankheit, Lebensende und die Zeit rund um Bestattung, Trauerfeier und Gedenken sind oft Momente, in denen queere Menschen nicht mehr selbst selbstbestimmt über ihr Leben und darüber entscheiden können, wie Abschied genommen wird, bzw. in denen diese Möglichkeiten von außen stark eingeschränkt werden.
Wir besprechen mit euch, welche Formen der Vorsorgeplanung es rund um Lebensende und Bestattung gibt, also z.B. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Bestattungsvorsorge – und Verfügung. Und zeigen auf, welche Rechte und Pflichten es gibt und welche Aspekte speziell für LSBTIQ und Menschen mit nicht-normativen Lebensmodellen und Wahlfamilien relevant sind. Es gibt Raum sich mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu beschäftigen und Fragen zu stellen.
Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit Diversität, Antidiskriminierung und queerem Empowerment und tragen diese Themen in unsere jeweiligen Arbeitsfelder und Bildungsangebote. Wir möchten jedoch nicht nur queere Menschen im Blick haben. Wir denken strukturelle Machtverhältnisse mit und bemühen uns, unsere Arbeit möglichst zugänglich und diskriminierungsarm zu gestalten.
– Jamie Thrower @queergriefclub
